Wer nicht selbst zum Opfer der PIN-Betrüger werden will, sollte wissen, woran man die Fallen der Betrüger erkennen kann.

Der größte Freund der Betrüger, ist argloses Verhalten der Bankkunden. In die Bank marschiert, die PIN eingegeben, Geld gezogen, wieder raus. Diese Sekunden der Arglosigkeit reichen aus, dass alle Daten der EC-Karte in die Hände der Betrügerbanden gefallen sind. Mini-Kameras „unsichtbar“ angebracht, zeichnen die Eingabe der PIN auf, Daten der Karte werden durch Manipulationen am Schlitz abgegriffen. Die Folge: Das Konto wird geplündert.

Ex-Geheimdienstler aus Rumänien sind meist die Köpfe der dreisten Banden. Sie kennen sich hervorragend mit Datenklau aus. Sie agieren schnell, wechseln oft den Standort, sind so kaum auszumachen. Haben sie erstmal die Daten zur Hand, werden diese schnell ins Ausland transferiert, von dort mit blanko Karten Geld abgehoben.

Das  Mainzer LKA rät, dass man möglichst immer am gleichen Automat Geld zieht und keinen Automaten im Freien aufsucht.

„Der Kunde selbst kann gegen das Skimming praktisch nichts machen“, so Kurt Sell vom LKA Mainz. Das Wichtigste ist das ständige Abdecken der Tastatur bei der PIN-Eingabe. Immer. Denn es wird nicht nur am Automaten Datenklau betrieben. Oftmals wird in Geschäften eingebrochen, Kassen manipuliert, um so an die Daten zu kommen. Wenn irgendetwas auffällt oder verdächtig erscheint, sofort die Bank oder Polizei informieren.

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