Ebay – Verkäufer müssen mehr zahlen

On 16.05.2011, in News, by TRENDINGS

Das Auktionshaus ebay, dass ausschließlich im Internet fungiert, erhöht ab Mitte Juni deutlich seine Preise für Verkäufer. Die Kunden des US-Unternehmens wurden per Mail von den Plänen in Kenntnis gesetzt. So werden bei einem Verkauf derzeit pauschal acht Prozent fällig – in wenigen Wochen werden es dann neun Prozent sein. Das bedeutet, dass im schlechtesten Fall bis zu 70 Prozent mehr Gebühren fällig sein werden.

 

Die Reaktionen sind von enttäuscht bis sehr wütend. „Ebay ist Abzocke“, „Wie teuer noch?“, „Ebay ist für mich ab jetzt Geschichte“, heißt es in den Internetforen nach Bekanntgabe der Gebührenerhöhung. Verständlich, denn erst ab einem Verkaufserlös von 1500 Euro kann der Verkäufer an den neuen Gebühren sparen. Maximal 45 Euro werden in Zukunft erhoben. Durch die Erhöhung muss man für einen 100 Euro Verkauf bald 9,00 Euro statt 6,50 Euro zahlen. Bei 500 Euro Erlös sind es demnach 45 Euro statt wie derzeit 26,50 Euro. Von den Verkaufsprovisionsänderung ausgeschlossen sind Handyverträge, Fahrzeuge, Boote und Flugzeuge.

Ebay selbst sieht die Preiserhöhung als Vereinheitlichung der Preise. Das Unternehmen will mehr E-Commerce-Dienste anbieten und die Zusammenarbeit mit professionellen Händlern auf dem Ebay-Marktplatz forcieren. So will man sich besser gegen den Internethändler Amazon positionieren. Ebay hatte 1999 Alando übernommen und ist seither fast konkurrenzlos auf dem Sektor des Internet-Autionshauses.

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