Laser Tastaturen als Keyboard on demand

On 05.10.2012, in News, by TRENDINGS

Sie sind klein, flach und extrem leistungsfähig. In Windeseile haben sie sich zu unverzichtbaren Wegbegleitern mobiler, polyglotter Zeitgenossen gemausert. Es ist alles dran und auch alles drin, was der moderne Mensch benötigt, um wirkungsvoll zu kommunizieren: Telefon, Rechner, HD-Farbbildschirm, hochauflösende Digitalkamera, der individuell benötigte „Apps“-Cocktail“, sozusagen der persönliche Fingerabdruck des Besitzers. Die Rede ist von Smartphones und Tablets. Was der schreibgewandte Nutzer eines „fully-equipped“ Laptops bei den miniaturisierten Taschencomputern und Multifunktions-Smartphones schmerzlich vermisst, ist eine Tastatur, die diesen Namen wirklich verdient. Wenig-Schreiber werden auf die winzige, auf dem Bildschirm einblendbare Tastatur der schlanken Taschencomputer verweisen, doch jeder, der es ausprobiert hat, weiß: Ein flüssiges Schreiben mit einer Tastatur auf Minibildschirm-Format ist selbst für Menschen mit schlanken Fingern unmöglich.

Touchscreen-Tastatur: flüssiges Schreiben unmöglich

Viele Zeitgenossen stehen Tastaturen, die nicht über physikalisch ausgebildete Tasten verfügen, eher reserviert gegenüber. Das von der Computer-Tastatur gewohnte „Fingerspitzen-Gefühl“, das sich einstellt, wenn die Fingerkuppe die leicht konvex gewölbte Taste einer vollwertigen Tastatur berührt, ist ohne Hardware nicht zu simulieren. Die Frage ist dennoch erlaubt, ob es sinnvoll ist, eine hochwertige Tastatur stets mobil verfügbar zu halten. Wer unterwegs häufiger Texte zu verfassen hat und dabei aufs Tablet oder iPhone/Smartphone angewiesen ist, muss selbst herausfinden, wie er mit der vorhandenen Technik zurecht kommt. Für viele Tablet-Nutzer ist die dort einspielbare virtuelle Touchscreen Tastatur aufgrund des größeren Tablet-Bildschirmformats zwar nicht ideal, aber noch unterhalb der Schmerzgrenze. Ganz anders stellt sich die Situation bei Smartphones mit kleinen Bildschirmformaten dar. Wäre hier eine virtuelle Tastatur in Normalgröße „am Mann/der Frau“ verfügbar, so würde gar mancher Vielschreiber unter den Smartphone-Nutzern eine solche Tastatur dem Tastatur-Rudiment auf dem Touchscreen des Smartphones vorziehen.

Lösung für den wachsenden Smartphone-Markt

Eine Lösung für dieses Problem ist seit dem 1. Oktober 2012 für kleines Geld im Handel: die Laser-Tastatur „Keyboard 3.0“ für Mobilgeräte. Laser-Tastaturen gibt es bereits seit geraumer Zeit, doch die unhandlichen Abmessungen der bisher verfügbaren Lösungen sprachen gegen eine große Marktakzeptanz. Mehr Chancen auf Akzeptanz im gigantischen Smartphone Marktsegment hat eine Neuentwicklung, bei der die Hardware soweit miniaturisiert wurde, dass sie bequem am Schlüsselbund mitgeführt werden kann – sozusagen als transportables „Virtual Keyboard on Demand“.

Virtuelle Tastatur kommt aus dem Micro-Beamer

Bei der mobil handhabbaren Hardware handelt es sich um einen miniaturisierten, aber leistungsstarken Projektor mit hochwertiger Optik und eingebautem Akku. Spezielle Software generiert die benötigte Schreibtastatur. Die Installation der virtuellen Tastatur ist mit wenigen Handgriffen vorgenommen. Der Winzling wird auf einer beliebigen glatten Fläche aufgestellt. Per Bluetooth lässt sich die Verbindung zum Smartphone, Tablet oder anderen Mobil-Gerätschaften herstellen. Die Laser-Tastatur kann nun kontrastreich und konturenscharf in wirklicher Tastaturgröße auf die ausgewählte Fläche projiziert werden. Der Vorteil wird spätestens beim Erscheinen der virtuellen Tastaturbelegung offensichtlich. Hier findet jede Fingerkuppe ihre Taste in der fingergerechten Größe und mit dem optimierten Abstand zur Nachbartaste. So wird flüssiges Schreiben möglich. Der Akku lässt sich via USB-Kabel laden. So ist sichergestellt, dass das „Keyboard 3.0“ jederzeit einsetzbar ist. Ist der Text verfasst, so kommt der kleine Helfer zurück an den Schlüsselbund – bis zum nächsten mobilen Einsatz.

 

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