Mit Readfy kommt eine Bücherflat aufs Tablet

On 22.04.2014, in News, by TRENDINGS

Viele Start Ups kommen und gehen ohne Aufstehen zu erregen. Ein Unternehmen aus Düsseldorf wagt nun einen interessanten Schritt und bringt mit Readfy eine Flatrate für E-Books auf den Markt. Interessant ist dieses Angebot, weil die Bücher kostenfrei für unbestimmte Zeit zur Verfügung gestellt werden sollen. RP online war das eine Meldung wert und auch andere Onlineausgaben von Zeitungen spekulieren über die Erfolgsaussichten des Unternehmens. In der jetzt anlaufenden Testphase wird die Zahl der Nutzer von Readfy auf 5.000 begrenzt werden, doch schon im Sommer soll der Lesespaß via Tablet und Smartphone für alle nutzbar sein und das sogar kostenlos.

Werbefinanziert oder werbefrei mit der Premiumversion

30.000 Bücher sollen bis Ende 2014 mit Readfy zu haben sein und das kostenlos in der werbefinanzierten Form. Anders als bei Amazon sollen die Bücher für einen unbegrenzten Zeitraum zur Verfügung stehen und auch eine unbegrenzte Anzahl soll dem Nutzer die Abwechslung bieten, die Leseratten brauchen. Wer die Klassiker und Besteller werbefrei genießen möchte, soll mit zwei verschiedenen Premiumversionen ausreichend Wahlmöglichkeiten haben. Weniger Werbung für fünf Euro im Monat und komplett werbefrei wird es für 10 Euro im Monat. Rezensieren und diskutieren sollen die Nutzer auch, denn Readfy versteht sich als Plattform für Social Reading.

Ein einsames Hobby wird gemeinschaftsfähig

Einsam auf dem Sofa lesen und die spannenden Geschichten höchsten mit einem besten Freund besprechen – das war gestern. Mit Readfy finden sich Leser, die das gleiche Genre lieben und ihre Meinungen kundtun. So finden sich kleine Bücherschätze, die im riesigen Angebot untergegangen wären und jeder findet ohne langes Suchen neue Lektüre für spannendes Leseabende. Geschichten mi einem offenen Schluss lassen sich kontrovers diskutieren und auch Filme zu den Büchern lassen sich in der Gemeinschaft sicher schneller finden. Die Zeit findet zwar an dieser Entwicklung auch das Haar in der Suppe, denn der gläserne Leser wird von den Intensiv-Mediennutzern forciert. Doch bisher ist noch gar nicht sicher, ob es wirklich viele Leser gibt, die das Lesen an sich unterbrechen, um zu kommentieren oder zu diskutieren und ein Austausch von Lesefreunden fand in jeder Zeit und zu jeder Epoche seit der Erfindung des Buchdrucks statt.

Foto: melenita2012 cc

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