Negativ-Schlagzeilen für Path

On 09.02.2012, in News, by TRENDINGS

Twitter und Facebook sind die absoluten Vorreiter in der Welt der sozialen Netzwerke. Google+ schickt sich an. An dem Thron zu rütteln. Allerdings gilt die recht junge Online-Plattform Path als nächster Star im Netz. So sehen es zumindest viele Beobachter des Internets.

Doch bevor Path auf die Überholspur ausscherte, kam das Netzwerk nun in die Negativ-Schlagzeilen. Grund ist die enorme Datensammelwut dieser Dienste. Wie schon zuvor bei Google oder Facebook, sammelt auch Path ungefragt die Adressbuchdaten von iPhone-Nutzern auf den Servern des Unternehmens. Durch Zufall kam ein Software-Entwickler auf diese unrühmliche Vorgehensweise. Er stellte fest, dass die Path-App ohne Vorwarnung das gesamte Adressbuch seines iPhone auf die Server des Startups hochlud. Auf Anfrage bestätigte Path das und bot an, die bisher gesammelten Daten umgehend zu löschen. Das Unternehmen entschuldigte sich dafür.

Dave Morin, Mitgründer von Path, ließ verlauten, dass die gespeicherten Daten dafür benötigt würden, dass Nutzer ihre Bekannten bei Path leichter wiederfinden könnten. Eine ähnliche Funktion bietet zum Beispiel der SMS-Dienst WhatsApp – der allerdings Nutzer vor der Installation auf den Zugriff hinweist. Gleichzeitig in die Kritik geriet Apple. Denn im Gegensatz zu Android-Geräten, weisen iPhones nicht darauf hin, dass eine App auf das Adressbuch zugreifen will. Bereits ab der nächsten Version wird Path die Zustimmung der Nutzer vorher einholen.

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