Trends verändern nicht nur das private Leben, sondern auch den Arbeitsmarkt. In den letzten Jahrzehnten haben sich vor allem durch technische Neuerungen viele Veränderungen ergeben, die eindeutige Trends aufzeigen. Man arbeitet mehr von zuhause aus, Büros werden immer seltener genutzt und Teamplayer haben besser Aufstiegschancen als noch vor 20 Jahren. Kreativität und Eigenverantwortlichkeit sind gefragter denn je und projektbezogene Aufträge bestimmen die Zusammenstellung von Teams, wo früher feste Abteilungen genutzt wurden.

Wissen als Erwerbsarbeit

Wissen war früher eine Voraussetzung für die Anforderungen. Im Handwerk galt es zu lernen, mit welchen Verfahren produziert wird um die besten Ergebnisse zu erzielen. Heute muss vorhandenes Wissen individuell eingesetzt werden und zum Chef wird, wer ein Projekt ins Leben ruft oder verantwortlich betreut. Wie die SZ in diesem Artikel schreibt, spielt dabei auch die Vernetzung eine immer größere Rolle. Jobnetzwerke wie Xing oder Google+ werden immer wichtiger und bestimmen mit, welche Teams sich für Projekte finden oder gar zusammen eine Geschäftsidee verwirklichen. Eine weitere Veränderung betrifft den Sektor Dienstleistung. Zwei Drittel der Beschäftigten in Deutschland arbeiten bereits in diesem Bereich und die Zahl wird steigen. Produktionsprozesse werden von Robotern erledigt, dafür nutzt man die Arbeitskraft von Menschen in anderen Bereichen, die nicht von Maschinen übernommen werden können.

Wer hat die besten Chancen auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft?

Wer Überzeugungskraft hat, kommt weiter. So einfach lässt sich der Trend auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft zusammenfassen. Mitarbeiter müssen mehr ans Unternehmen gebunden werden, denn das erhöht die Motivation und das kann den kleinen, wichtigen Schritt nach vorne bringen. Führungspersonen werden weniger als Leitungskräfte eingesetzt und mehr als Teambilder, die projektbezogen die richtigen Mitarbeiter zusammenbringen und motivieren. Mentoren ersetzen den klassischen Chef und Feel-Good-Manager sorgen dafür, dass die Mitarbeiter ihre Kraft voll dem Unternehmen widmen, weil bei privaten Problemen immer ein Ansprechpartner vorhanden ist.

Foto: stevendepolo cc

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