Foodporn – was hast du auf dem Teller?

On 21.01.2015, in News, Service, by TRENDINGS

Die süßen und deftigen Verführungen lauern überall und wer sie nicht gern allein genießt, wird Mitglied in der wachsenden Foodporn-Gemeinde, die seit dem Beitrag auf Prosieben noch mehr Zulauf vermelden kann. Die nämlich lässt jeden an ihren Schlemmereien teilhaben und das völlig kalorienfrei. Wie das geht? Handys und soziale Netzwerke machen es möglich.

Erst das Foto, dann der Genuss

Foodporn soll Lust befriedigen, sagen die Macher der Seite. Wenn einen die Gier nach einer Sahnetorte oder einem Schweinebraten überkommt, ist nicht die nächste Bäckerei oder ein Biergarten das Ziel, sondern das Internet. Tausende von Gerichten sind in verschiedenen Ausführungen zu finden und jedes Foto wirkt noch ansprechender als das vorherige. Ganz wie auf echten Pornoseiten warnen die Betreiber von Foodporn allerdings ihre Besucher mit einem Augenzwinkern wegen der drohenden Suchtgefahr. Wer einmal dabei ist, wird den Virus Foodporn nicht mehr los.
Der kalorienfreie Genuss im Netz hat auch einen Vorläufer – die unzähligen Kochshows, wie man auch im P.M-Magazin online bemerkt hat. Das Anrichten ist nicht mehr nur für Sterneköche, denn jeder kann zuhause selbst kreativ werden und mit ein paar kleinen Tricks für Hochglanzbilder sorgen. Tipps und Anregungen finden sich im Netz und mit der höchsten Auflösung gelingen, dank der unbeweglichen Motive. auch mit dem Handy gute Fotos.

Auch auf den sozialen Netzwerken wird der Blick auf den eigenen Teller gewährt

Facebook, Twitter und Co. erleben mit Foodporn eine neue Welle. Selfies treten in den Hintergrund und Fotos von Burgern, Obstbechern und deftigen Braten ersetzen die lächelnden Gesichter. Häufig entstehen richtige kleine Wettbewerbe, denn nicht nur die Teller im Restaurant werden fotografiert, sondern auch die selbst gekochten Mahlzeiten finden einen ewigen Platz an der virtuellen Pinnwand. So kann man nach einigen Wochen in fleissiger Foodporn-Manier auch gleich die Menüvorschläge für das kommende Wochenende aus dem eigenen Facebookprofil ableiten oder sich einfach bei Freunden einladen, die grade ihre Teller fotografiert und ins Netz gestellt haben.

Foto: jeffreyw cc

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