Legal Highs – Spaß ohne Nebenwirkungen?

On 27.11.2014, in News, Service, by TRENDINGS

Legal Highs, Freizeit- oder Designerdrogen werden sie genannt und es gibt phantasievolle Mischungen mit den Namen Amazonas Vanilla oder Pure Summer Boost. In Online-Shops und Headshops werden sie als legal angeboten und man preist ihre Harmlosigkeit an. Mediziner, Politiker und Ärzte sehen in den kunterbunten, chemischen Mischungen allerdings eine immense Bedrohung. Obwohl alle Stoffe legal sind und auch der Verkauf nicht illegal ist, sind die bunten Tütchen ihrer Meinung nach nicht harmlos. Auf heise.de ist nachzulesen, was einer der bekanntesten Biochemiker und Hersteller von Legal Highs dazu meint.

Die Grauzone im Gesetz

Substanzen, die nachweislich das Bewusstsein verändern, sind in der Regel verboten oder zumindest verschreibungspflichtig. Es gibt aber unendlich viele Möglichkeiten chemische Stoffe zu mischen und jede neue Mischung muss erst explizit verboten werden, um sie vom legalen Markt zu verdrängen. Bis die Mühlen der Justiz diesen Vorgang für eine Kombination durchlaufen haben, gibt es aber schon wieder fünf neue Mischungen und das Spiel beginnt von vorne. Diese Tatsachen nutzen die Hersteller von Designer- und Freizeitdrogen aus und bringen Legal Highs ohne genaue Inhaltsangaben auf den Markt. Sie werden als Badesalze, Kräutermischungen und Lufterfrischer ausgewiesen und gelangen so problemlos zum Konsumenten.

Die Polizei versucht zu warnen

Am anderen Ende sehen Mediziner und Polizisten, was die Legal Highs verursachen können. Vor allem die Polizei versucht zu warnen und führt etliche Fälle an, in denen der Konsum von Designerdrogen zu einer erhöhten Aggressivität oder zu Vergiftungserscheinungen geführt hat. Wer sich für Legal Highs interessiert, sollte in jedem Fall bedenken, dass er nicht weiß, welche Chemikalien er seinem Körper zumutet und wie er darauf reagieren wird. Vor allem die Langzeitschäden der Mischungen sind noch völlig unbekannt und ein Stück Schokolade macht ja bekanntlich ebenfalls glücklich und hat weitaus weniger unbekannte Risiken.

Foto: latisha (herbmother) cc

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