Eine Tasse Tee gefällig? Im klassischen Wasserkocher müssen dafür wegen der Mindestfüllmenge meist weit mehr als die 250 benötigten Milliliter erhitzt werden und damit wird häufig die doppelte Menge an Energie verbraucht. Insgesamt wird so viel Energie sinnlos verbraucht, wie für alle Straßenlaternen in England pro Nacht verwendet werden muss. Ein Berliner Startup hat nun eine wirklich zündende Idee. Mit einem Magnetstab, der mit Induktionstechnik arbeitet, sollen bald Teewasser in Tassen, Kannen und sogar Suppen mit wenig Aufwand direkt im Servicegefäß erhitzt werden können.

Verkalkte Geräte gehören der Vergangenheit an

Wasserkocher verkalken mit der Zeit und dann wird ihr Energiebedarf noch höher, wenn sie das gleiche Ergebnis erzielen wollen. Mit Miito, einem Magnetstab, der auf der Induktionstechnologie basiert, kann das alles bald der Vergangenheit angehören, denn eine kleine Platte und der Stab mit Fuß reichen aus um das Wasser in der Teetasse zu erhitzen und auch Kaffee oder Milch lassen sich damit auf die gewünschte Temperatur bringen. Die DWN denken bereits weiter, denn Restaurants könnten mit dem Magnetstab Suppen oder Saucen erwärmen und der kleine Stab kann in jedes Gefäß gestellt werden, solange sein runder Fuß auf dessen Boden Platz hat. Vor allem für kleine Portionen könnte sich die Anschaffung lohnen, denn aufs Jahr gerechnet lassen sich damit etliche Kilowattstunden Strom sparen, ohne den Lebensstandard zu verändern.

Die Patentanmeldung läuft bereits

Die Macher von Miito haben bereits einen Patentantrag gestellt, warten aber noch auf den Startschuss vom Amt. Bis dahin wird das Produkt bereits fleißig vermarktet und man könnte auch noch einen wichtigen Preis abräumen. Für den James Dyson Preis sind 20 Ideen nominiert und die Berliner sind darunter.

Foto: kevin dooley cc

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