Sport ist wichtig. Der Körper braucht einen Ausgleich, wenn täglich viele Stunden sitzend am Schreibtisch verbracht werden und wenn die Gesundheit langfristig nicht darunter leiden soll, muss Bewegung in den Alltag. Die Zeit ist allerdings ein Faktor, der vielen Berufstätigen fehlt und regelmäßig mehrere Stunden Schwimmen oder Joggen ist oft rein zeitlich nicht machbar. Ein neuer Trend aus den USA verhilft nun zu einem gesunden und fitten Körper, auch wenn nicht täglich trainiert werden kann. HIIT, also High Intensity Intervall Training, schafft es in diesem Jahr zum ersten Mal in die Top 20 der Fitnesstrends und kann gleich den Spitzenplatz einnehmen. Was macht das Training so besonders, dass gestresste Manager und Hausfrauen gleichermaßen davon fasziniert sind?

Kurze, anstrengende Intervalle mit kleinen Pausen

Beim HIIT gilt nicht viel hilft viel, sondern gezielt bis an die Grenze arbeiten und dann eine Pause einlegen, führt zum Erfolg. Kurze, sehr intensive Trainingseinheiten wechseln sich mit kleinen Erholungspausen ab und diese Form des Sports zeigt schnell Wirkung. Zum einen wird mehr Fett in kürzerer Zeit verbrannt, wodurch das Abnehmen erleichtert wird und zum anderen erfolgt ein zügiger Muskelaufbau und die Kondition wird schnell ausgebaut. Für ein Lauftraining nach HIIT bedeutet das, dass 30 Sekunden mit voller Kraft gelaufen werden und eine Minute mit lockerem Lauftraining folgt und anschließend wieder ein 30-Sekundensprint folgt. Acht bis zehnmal wird dieser Ablauf wiederholt und dann ist das Training beendet. Laut Spiegel online und einem bekannten Triathlontrainer reichen schon 30 Minuten die Woche, um dauerhaft eine Verbesserung der Konstitution zu spüren.

Profisportler setzen noch eins drauf

Neben HIIT mit kurzen Intervallen großer Anstrengung und kleinen Pausen dazwischen arbeiten Profisportler auch mit Wingate Anaerobic. Dabei werden die Phasen der Anstrengung potenziert und die Sportler verausgaben sich weit über das Normalmaß hinaus. Laien sollten diese extreme Art des Trainings nur versuchen, wenn sie vorher mit einem Arzt gesprochen haben, denn die Belastung kann sonst für ein schwaches Herz zu viel werden

Foto: familymwr cc

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