Das Sparbuch oder das Tagesgeld sind längst out. Die Zinsen für unser Erspartes sind so gering, das sich nicht einmal das Nachdenken lohnt. Andere EU-Länder locken dabei teilweise mit 2 und mehr Prozent p.A. Das Kleingedruckte zeigt dann aber, das spätestens im 2. Jahr die Zinsen in den Keller fallen. Auf der anderen Seite wurde erst vor ein paar Jahren klammheimlich das deutsche Bankgeheimnis vollkommen abgeschafft. Die Medien hielten sich mit ihrer Berichtserstattung zurück. Die Öffentlichen Sender haben auf Druck der Regierung nicht einmal das Thema angepackt. Das alles verunsichert die Bürger. Immer mehr investieren deshalb in digitale Währungen, sogenannte Kryptowährungen. 

Doch auch hier ist vieles in Bewegung. Die bekannteste digitale Währung ist nach wie vor der Bitcoin. Sicherlich nur noch als Empfehlung für Risikoanlagen geeignet. Dennoch steht er für den Beginn einer neuen Zeitära. Vor ein paar Jahren konnte man mit dem Bitcoin sogar noch in vielen Geschäften bezahlen. Mittlerweile hat sich das wieder ein wenig  geändert. Die Schwankungen sind einfach zu groß und unberechenbar. Überdies wird diese digitale Währung in der Zukunft keine große Rolle spielen. Die digitalen Geldmünzen werden aber unser Leben von Morgen bestimmen. Die Kryptowährung beim Online-Glücksspiel, beim Autokauf, beim Einkauf im Discounter oder wo auch immer, wird kommen. Nur wann, ist die Frage. Sie wird das Bargeld vollkommen ersetzen. Das hat einen Grund. Die Staaten haben erkannt, dass sich mit den digitalen Möglichkeiten zu einem jede Transaktion auch noch Jahre danach nachvollziehen und zum anderen, das sich so viel Geld (Verwaltung, Lieferung, Druck von Bargeld) einsparen lässt.

Kryptowährung – Die Kontrolle der Staaten

Die Erfinder vom Bitcoin wollten genau das Gegenteil erreichen. Eine Währung, die nicht kontrollierbar oder manipulierbar ist. Wobei im letzten Punkt der Bitcoin ziemlich anfällig war. Russland, China, Indien haben erkannt, das digitale Währungen das Tor zu einer neuen Welt sind. 

Im Klartext bedeutet das aber auch, dass sich der Markt deutlich lichten wird. Nur Kryptowährungen, die unter Kontrolle eines Staates stehen oder zumindest ein Zugang seitens der Behörden stellen, werden das Rennen machen. Facebook ist dafür ein gutes Beispiel. Geplant ist dort das Kryptogeld Libra. Das kann aber nur funktionieren, wenn der Konzern dem Staat (oder auch mehreren) einen freien Zugang zu den Transaktionen gewährt.

Bestes Beispiel hierfür ist eine andere Branche. Die Smart Home Hersteller wie Amazon, Google und Apple, arbeiten schon seit längerem mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen. Intern wird darüber gemunkelt, dass alle wichtigen Behörden einen direkten Zugriff auf die intelligenten Helfer haben. Auch in Deutschland soll das der Fall sein. Ähnliches droht den Kryptowährungen, wenn diese in Zukunft noch eine tragende Rolle spielen wollen.

Gute Chancen für digitales Geld

Als das erste Mal der Vorschlag (physisches Geld ganz abschaffen) in Deutschland hörbar wurde, schüttelten selbst Finanzexperten den Kopf. Das ist unmöglich und wäre nie zu realisieren. Heute hingegen hält es jeder für möglich. Gerade die jungen Menschen reagieren in Zusammenhang mit den digitalen Möglichkeiten naiv und sind leicht zu beeinflussen. Dort ist die Akzeptanz an Kryptowährungen am größten. Bei älteren Menschen hingegen ist weiterhin eine große Skepsis und Ablehnung zu spüren. Das alles wird aber kaum etwas daran ändern. Das digitale Geld wird das gedruckte ersetzen. Auch in Deutschland spricht der Bankenverband bereits über den digitalen Euro. Digital steht in der modernen Welt mittlerweile für vollkommene Transparenz.

 

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