Gigaset Elements im Test

On 09.08.2014, in Service, Trending Topics, by TRENDINGS

Welcome to the Future, hier kommt Dein Smarthome!

Dieses Motto lässt sich tagtäglich in die Gegenwart integrieren und dort als aktueller Leitfaden auch umsetzen. So zum Beispiel wenn es darum geht das Haus zu verlassen, ohne dabei auf das zu Hause verzichten zu müssen. Wie die eigenen vier Wände auch unterwegs immer dabei sind? Natürlich mit Hilfe des Smartphones, welches in immer mehr Hosentaschen Verwendung findet. Trendings hat ein Gigaset elements Starterkit mit Window Sensor zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen.

Die individuelle Überwachung

gigaset-elementsGigaset elements heißt die Lösung, welche dafür sorgt dass Sicherheit daheim mit wenigen Klicks gewährleistet und überprüft werden kann. Ein Blick auf das Smartphone verschafft Gewissheit darüber, ob zu Hause alles in Ordnung ist. So weit die Idee, welche bereits umgesetzt und in Form von Sensoren auf dem Markt erhältlich ist. Diese Sensoren werden zu Hause fixiert und liefern die gewünschte Gewissheit. Das Gigaset elements soll individuell einsetzbar sein, weshalb der Hersteller schon jetzt Erweiterungen ankündigt, welche künftig dabei behilflich sein sollen, unter anderem Energie zu sparen.
Das klingt erst einmal alles sehr verlockend, definiert unsere Idealvorstellung von Zukunft und ermöglicht uns, die von jedem gewünschte Sicherheit auch ohne kostenintensiver Alarmanlage in den eigenen vier Wänden zu gewährleisten.

Die Einrichtung

Die Vorbereitungen verzeichnen keinen großen Aufwand. Wie bei einer PC-Installation wird die Basis-Station mittels LAN-Kabel mit dem Router verbunden. Nun meldet sich der Nutzer bei seinem Gigaset an und lädt sich vorzugsweise die App aus dem entsprechenden Store herunter. Die App dient der Registrierung. Alternativ kann diese auch über die Webseite des Anbieters durchgeführt werden. Bei dieser Registrierung wird ein Sicherheitscode verlangt, welcher von der Basis-Station abgelesen und bei der Account-Einrichtung eingegeben wird. Ein paar Sekunden später ist die Smartphone-App mit der Basis-Station verbunden. Die ausführliche Einrichtung erfolgt über spezifische Anweisungen, direkt in der App und nimmt nur wenige Sekunden Zeit in Anspruch. Im Vergleich zu herkömmlichen Alarmanlagen zeichnet sich hier ein deutlicher Unterschied ab.

Die Sensoren

Gigaset Elements MotionBis dato gibt es drei verschiedene Sensoren, welche für das Gigaset elements erhältlich sind. Diese Sensoren heißen „door“, „window“ und „motion“. Diese lassen sich an der Tür, am Fenster und in einem festgelegten Bereich installieren. Das Spannende am Türöffner: Dieser differenziert zwischen dem gewöhnlichen Türöffnen, beziehungsweise Türschließen und dem Türöffnungsversuch, welcher durch heftiges Schlagen oder Rütteln gestartet wird. Dabei kommt es dann letztendlich auch zum akustischen Signal, welches vom Sensor abgegeben wird. Darüber umfasst das Gigaset auch eine Sirene namens „siren“. Der Hersteller verspricht an dieser Stelle weitere Sensoren, welche noch folgen sollen. Alle der verfügbaren Sensoren sind optional erhältlich und kosten ca. 50 EUR pro Stück. Wer in einem großen Haus wohnt, dürfte sich darüber freuen, dass sich die Basis-Station mit insgesamt 48 Sensoren koppeln lässt. Und auch die Montage lässt sich sehr einfach gestalten, da Sensoren beim Kauf mit Klebestreifen, Dübeln und Plastikhalterungen ausgestattet sind. Jeder Sensor wird mit einer stromsparenden CR123A-Lithiumbatterie betrieben. Laut Angaben des Herstellers hält so eine Batterie stolze zwei Jahre.

Doch wo ist der Haken?

gigaset-elements-smartphoneZwar hält das Gigaset im Test was es verspricht, jedoch sind auch hier einige Optimierungen erforderlich. So zum Beispiel in Bezug auf die Stromversorgung, welche in Bezug auf die Sirene und die Basis-Station über die Steckdose gewährleistet wird. Das bedeutet natürlich einen ausbleibenden Alarm bei Stromausfall. Aber auch die App weist Optimierungsbedarf auf. So lässt sich zum Beispiel nur ein einziges Smartphone angeben, welches in der Lage sein wird, die Push-Mitteilungen zu empfangen. Das bedeutet Einschränkungen für weitere Familienmitglieder, welche die Warnungen nur via Email abrufen können. Und auch ein fehlender Knopf für die Scharfschaltung ist als kleines Manko zu kritisieren. Darüber hinaus schützt die App nicht vor Schlossmanipulationen. Lediglich das gewaltsame Öffnen der Tür wird verzeichnet. Und auch der Fenstersensor liefert nicht das gewünschte Ergebnis, wenn lediglich die Scheibe eingeschlagen wird, der Rahmen aber unberührt bleibt. Alternativ kann hier auf den Tür- und Fenstersensor verzichtet werden, wobei alternativ weitere Bewegungssensoren montiert werden, die als optionales Zubehör einzeln erhältlich sind.

Fazit

Die Gigaset Elements sind erst der Anfang. Wir sind völlig begeistert von dem Konzept der Überwachung in Verbindung mit Apps auf dem Smartphone. Das System ist bezahlbar und auch für den Otto Normaluser einfach zu installieren und zu verwenden. Gigaset Elements sind Pioniere in einem stark wachsenden Markt. Willkommen in der Zukunft!

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.