Am 11. Juli 2013 wurde das neue Smartphone „Lumia 1020“ von Nokia erstmals in New York vorgestellt. Viele Gerüchte und Leaks um das neue Windows Phone wurden damit bestätigt. Das Augenmerk wurde vor allem auf das Highlight, eine 41-Megapixel-Kamera, gerichtet. Sie soll die konventionelle Digitalkamera vollständig ersetzen. AT&T hat sogar verkündet, das Smartphone in sein Sortiment zu übernehmen. Kunden, die das Smartphone für 659,99 US-Dollar vorbestellen, sollen dieses am 23. Juli bereits erhalten. Einen offiziellen Starttermin gibt es auf dem deutschen Markt allerdings noch nicht. Marktexperten gehen aber davon aus, dass das Lumia 1020 im kommenden Monat für etwa 650 Euro gekauft werden kann.

Die Kamera
Mit einer 41-Megapixel-Kamera soll das Smartphone einen Spitzenplatz ergattern, was das Aufnehmen von Bildern und Filmen angeht. Hierbei spielen vor allem ein mit sechs Linsen ausgestattetes Tessar-Objektiv von Carl Zeiss und ein 1,5 Zoll starker BSI-Sensor eine wichtige Rolle. Hinzu kommt die PureView-Bildverarbeitungstechnik, die von Nokia eigens entwickelt wurde. Um zu zeigen, wie detailliert Bilder aufgenommen werden können, publizierte Nokia im Internet sogar einige Fotos, wie sie im Alltag hätten geschossen werden können. Diese lassen einen Unterschied zu den Bildern einer klassischen Digitalkamera kaum noch erkennen. Ähnliches gilt auch für Filme, die wahlweise im Format 16:9 oder 4:3 aufgenommen werden können. Für das sensible Display wird die beliebte Nokia Lumia 1020 Displayschutzfolie empfohlen.

Vom Akku bis zum Modem
Hochauflösende Bilder und Filme erfordern einen großen Speicherplatz. Daher ist es beim Lumia 1020 sogar möglich, eine 64 Gigabyte große Speicherkarte zu verwenden. Dies soll durch einen leistungsstarken Akku ergänzt werden, um auch längere Aufnahmen tätigen zu können. Wie bei anderen Smartphones wird es aber auch beim Lumia 1020 möglich sein, gängige Features vom MP3-Player bis zum Navigationsgerät zu verwenden. Zudem kann das Smartphone in seinem Gewicht und in seinen Maßen kaum von anderen Modellen unterschieden werden. Auch in Sachen „Design“ entspricht das Smartphone dem Stil seiner Vorgänger. Erhältlich ist es dabei in den Farben gelb, weiß und schwarz. Als Prozessor wird ein mit zwei Kernen ausgestatteter Qualcomm Snapdragon S4 verwendet. Dazu kommt ein zwei Gigabyte großer Arbeitsspeicher und ein Cloud-Speicher mit mindestens sieben Gigabyte. Dies wird schließlich durch ein leistungsstarkes LTE-Modem mit einer maximalen Downloadrate von 100 MBit/s abgerundet.

Photo Credit: Nokia Connects via Compfight cc

 

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