Die berufliche Laufbahn verläuft nicht mehr so geradlinig wie noch vor einigen Jahren. Heute zieht man öfter um, bewirbt sich nach einigen Jahren in einer anderen Firma um neue Erfahrungen zu sammeln und mehr Aufstiegschancen zu erhalten. Das Wohnen auf Zeit ist ein Konzept, das diese Entwicklung unterstützt.

Voll möbliert und mit Housekeeping

Wer beruflich die nächsten ein oder zwei Jahre in einer anderen Stadt verbringen will oder muss, möchte sich nicht neu einrichten müssen um dann wieder alles einzupacken. Beim Wohnen auf Zeit lassen sich voll ausgestattete Apartments in allen größeren Städten und Metropolen dieser Erde mieten und das für den Wunschzeitraum. Die Vermieter müssen sich dabei nicht langfristig an einem Mieter binden und der jeweilige Zeitrahmen ist von beiden Seiten bestimmbar. Viele Neubauten werden so konzipiert, dass im Eingangsbereich eine Art Zentrale vorhanden ist, die durch Fachpersonal besetzt wird. Sicherheit und Service stehen dabei an oberster Stelle und vom Weckdienst bis zum Putzservice kann dann alles vom Mieter direkt über das Housekeeping gebucht werden. Wie Die Welt bereits vor einigen Jahren bemerkte, ist der Trend langfristig und noch immer im Wachstum, denn flexible Mitarbeiter, die befristet an einem Ort bleiben, sind für große Unternehmen ein echter Gewinn und werden gut bezahlt.

Wohnen zur Untermiete

Eine günstige Variante des Wohnens auf Zeit ist die Untermiete. Hauptmieter bieten dabei Teile ihrer Wohnung an oder vermieten während der eigenen Abwesenheit alle Räume an einem Untermieter. Rein rechtlich gibt es da einiges zu beachten, wie auch im Focus nachzulesen ist. Mit zwei oder drei Koffern ist der Umzug schnell erledigt, denn alles andere ist bereits vor Ort und kann genutzt werden. Es gibt verschiedene Plattformen im Netz, die Angebote und Gesuche zusammenbringen und auch die Zahl der Serviced Apartments nimmt zu. Angebot und Nachfrage bestimmen in den Städten den Preis, doch meist ist es deutlich günstiger und mit weniger Aufwand verbunden als ein Umzug mit dem gesamten Haushalt, der in ein oder zwei Jahren durch einen Jobwechsel wieder erneut ansteht.

Foto: Neda Andel ~SLooK4U Blog cc

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