Rocksmith im Test

On 19.12.2012, in Trending Topics, by TRENDINGS

Wer bis jetzt vorwiegend „Guitar Hero“ gespielt hat, der hatte meistens nur das Vergnügen, mit einer Gitarre aus Plastik Akkorde zu üben. Die etwas andere Möglichkeit bietet das neue Computerspiel „Rocksmith“ aus dem Hause Ubisoft. Hier muss man die Töne mit einem echten Instrument spielen. Die Spieler merken schnell, dass der Unterschied zu einer Plastikgitarre groß ist. Das Spiel dient aber auch als Gitarren-Lernprogramm.

Eine echte Gitarre als Spielcontroler

Ubisoft will es nun ganz anders als die Konkurrenz machen. Statt einem normalen Controler wird bei dem neuen Spiel „Rocksmith“ eine echte Gitarre vorausgesetzt. Die Spielentwickler wurden von dem Motto „Jeder kann Gitarre spielen“ geleitet. Dementsprechend gestalteten sie ein Spiel, das für viel Spaß sorgt und nebenbei auch als Lernprogramm genutzt werden kann. Die Gitarre kommt im Bundle zusammen mit dem Spiel. Wer aber schon im Besitz einer Gitarre ist, braucht nur noch das Spiel mit dem „Real Tone Cable“ zu kaufen. Das Kabel ist 3,5 Meter lang und mit USB-Anschluss sowie einem Klinkenstecker ausgestattet. Die zusätzliche Schnellkupplung soll verhindern, dass die Konsole beim Spielen vom Regal fällt. Auf den Lob des Gitarrenlehrers können „Rocksmith“ Spieler verzichten. Für richtig gespielte Akkorde bekommt man hier Punkte. Bei „Guitar Hero“ reichte es vollkommen aus, die richtigen Knöpfe zu treffen. „Rocksmith“ setzt hingegen das Spielen einer echten Gitarre voraus. Falls der Gitarrist gut spielt und dabei viele Punkte sammelt, werden nach und nach neue Songs freigeschaltet. Zur Auswahl stehen auch 50 alternative Songs zur Verfügung. Die Meisten von Ihnen sind echte Klassiker.

Das Spiel passt sich an die Fähigkeiten des Gitarristen an

Trotz der echten Gitarre muss „Rocksmith“ nicht unbedingt ein schweres Spiel sein. Im Gegenteil, es passt sich den Fähigkeiten des Spielers an. So wird der Schwierigkeitsgrad eine Stufe höher gesetzt, falls der Gitarrist einige Passagen fehlerfrei spielt. Dafür kann die Schwierigkeitsebene nicht manuell eingestellt werden. Wer längere Zeit nicht spielt, könnte daher beim Wiedereinstieg kleinere Probleme haben. Die Gitarre muss selbstverständlich gut gestimmt sein, damit „Rocksmith“ auch alle Töne richtig erkennen und bewerten kann. Besonders interessant ist der Spielmodus „Karriere“, bei dem der Spieler vom Anfänger bis hin zum richtigen Rockstar verfolgt wird.

„Rocksmith“ ist ein Spiel, das Unterhaltung mit Lernen verbindet. Indem der Spieler richtige Akkorde auf seiner Gitarre spielt, bekommt er nicht nur Punkte, seine Fähigkeit Gitarre zu spielen wird von Tag zu Tag besser.

 

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