SONY mit Innovation für Kinobesucher

On 23.07.2012, in Trending Topics, by TRENDINGS

Die Kino Brille der Zukunft kommt von Sony. Das Unternehmen hat eine Brille entwickelt, mit der sich vor allem Kino Zuschauer mit Hörbeeinträchtigungen den Untertitel eines digital projizierten Films jederzeit einblenden lassen können. Aber nicht nur hörbehinderte Menschen können in Zukunft von dieser Brille profitieren. Auch im Urlaub könnte diese Brille zum Einsatz kommen, indem sie den beispielsweise deutschen Untertitel eines Films anzeigt, der in Paris läuft und damit natürlich auf französisch.

Diese ‚Entertainment Access Glasses‘ sind mit transparenten Gläsern ausgestattet. Kleine, integrierte Projektoren im unteren Rand blenden je nach Wunsch des Trägers die Untertitelung eines Kinofilms ein. Dabei sollen bis zu sechs Sprachen zur Verfügung stehen. Auch Größe, Helligkeit und die wahrgenommene Distanz der Untertitel sollen an der Brille selbst einzustellen sein. Damit hat der Kino Zuschauer jederzeit volle Kontrolle über die eingeblendete Untertitelung und kann sie ganz auf seine Wünsche und Bedürfnisse einstellen.
Um die Technik für 3D-Filme nutzen zu können, ohne dabei zwei Brillen übereinander tragen zu müssen, soll an der Brille ein abnehmbarer Polfilter-Aufsatz angebracht werden. Trotz der vielfältigen Technik, die sich in dieser Brille verbirgt, wiegt sie nur angenehm leichte 84 Gramm.

Die Entertainment Access Glasses sind ganz für den Einsatz im digitalen Film ausgerichtet. Mittels spezieller Transmitter der Server in den Kinos werden die notwendigen Informationen für die Untertitel direkt auf die Brille übertragen. So kann die Einblendung synchron zur Projektion laufen, ohne störende Verzögerungen. Was besonders auffällt: Zwar wurden die Brillen von Sony entwickelt, jedoch keineswegs nur für die eigenen Systeme. So funktioniert die Brille auch mit Kinoservern von Doremi und Dolby. Seit einiger Zeit sind die Kinobrillen auf den Markt verfügbar. Wer sich aber nun überlegt, sich eine solche Brille anzuschaffen, der wird enttäuscht. Die Untertitelbrillen werden – zumindest zur Zeit – nicht an Privatpersonen, sondern nur an Kinobetreiber verkauft.

 

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