Socl ein drittes, großes Netzwerk?

On 16.11.2011, in Musik, by TRENDINGS

Ein erneuter „Run“, oder wieder etwas der Kategorie, „Dinge, die die Welt nicht braucht!“? Nachdem Google im Sommer mit seinem Netzwerk Google+ gestartet ist, versucht sich nun scheinbar Microsoft an einem sozialen Netzwerk. Warum? Eben weil Facebook diesen unfassbaren Erfolg hat und mittlerweile milliardenschwer ist.

 

Im Juli soll bereits eine Webseite (www.socl.com) kurzzeitig Online gewesen sein. Es war eine Microsoftplattform namens „Tulalip“ und der Slogan damals lautete: „Finde, was Du brauchst und teile, was Du weißt – so einfach wie noch nie“ Nun soll Thomas Houston von der Technologie-Seite „The Verge“ die Seite gesehen haben und nährt damit die Gerüchteküche. Zumal er gleich Screenshots mitlieferte.

Dort zeigt sich eine Plattform, die den bekannten sozialen Netzwerken sehr ähnelt. Sie unterteilt sich in drei Spalten, die unterschiedlich verwaltet werden können. Links werden Interessen und Kontakte dargestellt, mittig die Aktivitäten der Kontakte und rechts steht für den Videochat oder aber für ein gemeinsames YouTube schauen zur Verfügung.

 

Doch wichtige Dinge wie Gruppeneinteilungen oder Privatnachrichten fehlten noch gänzlich. Da Microsoft zu 1,6 Prozent an Facebook beteiligt ist, geht es wohl nicht um einen Nachbau des erfolgreichen Netzwerks. Vielmehr könnte Microsoft darauf setzen, dass man verschiedene Dienste wie Facebook und Twitter auf der Socl-Oberfläche vereint und darüber kommuniziert. So wäre Socl quasi „nur“ Zusammenführung auf kommunikativer Ebene im Netz.

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Talentsuche bei Facebook und Google

On 08.11.2011, in News, by TRENDINGS

Das weltweit größte soziale Netzwerk Facebook braucht laut Gründer Mark Zuckerberg neue und gute Mitarbeiter. Wegen des großen Wachstums und immer neuer Funktionen ist Zuckerberg auf Talentsuche gegangen. In Massachusetts besuchte er die ansässigen Elite-Universitäten. „Es gibt eine Menge wirklich kluger Leute hier“, begründete Zuckerberg seine Besuche des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und der Universität von Harvard.

 

Der ehemalige Havard-Student Zuckerberg warb offiziell für sein Unternehmen. Sein damaliges Studium brach Zuckerberg allerdings ab, um sein Unternehmen um Facebook aufzubauen. Auf dem Campus sagte er, dass es in den vergangenen Jahren bei Facebook darum ging, die Welt miteinander zu vernetzen. Nun sollen Inhalte geschaffen werden. „Viele von ihnen werden in den kommenden Wochen die Entscheidung treffen, wo sie arbeiten wollen, wenn sie fertig studiert haben.“

 

Neben Facebook ist auch Google auf der Suche nach guten Nachwuchskräften. Vor allem zwischen diesen beiden Netzwerken ist die Diskrepanz immens. Während Facebook 800 Millionen Mitglieder zählt, kommt Google+ zwar mittlerweile auf 40 Millionen, will aber die Lücke nicht größer werden lassen. Facebook kann aber Apple und Amazon zu seinen Verbündeten zählen, so dass es Google+ nicht einfach haben wird. „Zu Google sei das Verhältnis anders. Der Internet-Konzern sei mehr auf Wettbewerb aus und versuche, „seine eigene kleine Version von Facebook zu bauen“, sagte Zuckerberg mit Blick auf Google+.

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Facebook wird in Europa ansässig

On 28.10.2011, in News, by TRENDINGS

Große Firmen wie Google, Microsoft und Facebook brauchen für ihre riesigen Server nicht nur Unmengen an Strom, vor allem aber auch Platz. Google beispielsweise betreibt seit 2 Jahren eine riesige Server-Farm in Finnland. Auch die „Kollegen“ von Microsoft sind darauf Bedacht in Sibirien ansässig zu werden, um dort eine Server-Farm zu bauen – einigen konnte man sich bisher noch nicht.

 

Nun wird Facebook sich außerhalb der USA vergrößern. Das soziale Netzwerk wird direkt am Polarkreis neue Server bauen. Im schwedischen Lulea werden drei riesige Server-Hallen gebaut, die eine Größe von elf Fußball-Feldern haben werden. Der Strom, den die Server verbrauchen werden, könnte eine Stadt mit 50.000 Einwohnern versorgen. Obwohl das Rechenzentrum von der Luft gekühlt wird, ist dieser immense Strom notwendig. Die Hallen verbrauchen 120 Megawatt Strom, was jährliche Kosten von 52 Millionen Euro verursacht.

 

In der Region um Lulea liegt die jährliche Durchschnittstemperatur bei 2 Grad Celsius. Ideal also um die enorme Hitze des Rechenzentrums einzudämmen. Sorge tragen wird dafür ein nahegelegenes Wasserkraftwerk. Dir dortigen Betreiber sind sicher, dass die erneuerbare Energie ausreicht, um den Facebook-Standort zu versorgen. Der schwedische Staudamm liefert doppelt so viel Strom wie der Hoover Damm in den USA.

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Facebook-App für iPad

On 11.10.2011, in News, by TRENDINGS

Lange gewartet nun da, die Facebook-App für das iPad von Apple.

 

Bislang mussten sich Nutzer des Tablet-PC’s mit der mobilen Webseite des Netzwerks zufrieden geben, nun gibt es die lange erwartete offizielle Facebook-Anwendung für das iPad und dessen Nachfolger, dem iPad 2.

 

Direkt aus der App können die Nutzer Fotos und Videos hoch laden, sogar in HD-Qualität.  Die Darstellung von Fotos nutzt den größeren Bildschirm der Tablets. Spiele des sozialen Netzwerks werden im Vollbildmodus angezeigt. Natürlich sind alle bekannten und beliebten Features greifbar mit der App. Kontakte werden am rechten Rand dargestellt, Mitteilungen jeglicher Art oben und links sind Gruppen, Listen und Spielen anwählbar.

Die App kann ab sofort kostenlos über den App Store von  Apple heruntergeladen werden – iOS 3.0 ist die Grundvoraussetzung für die Nutzung. Derzeit wird berichtet, dass es häufiger zu Abstürzen mit der neuen App kommen kann. Stand jetzt: Es hilft dann leider nur das Löschen der App und eine Neuinstallation.

Facebook hat zudem angekündigt, die mobile Webseite überarbeitet zu haben und mit dem nächsten Update soll es eine vereinfachte Navigation, eine beschleunigte Suche und Zugriff auf weitere Spiele und Apps geben.

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Mark Zuckerberg kündigt Änderungen an

On 23.09.2011, in News, by TRENDINGS

Mark Zuckerberg, der Gründer und Chef von Facebook, hat während der Entwicklerkonferenz f8 revolutionäre Veränderungen des sozialen Netzwerks Facebook vorgestellt. Während weit über 100.000 Nutzer die Präsentation per Live Stream verfolgten, dürften so manche Änderungen für einige Branchen sehr furchteinflößend sein.

 

Grundlegend soll die neue Funktion „Timeline“ das herkömmliche Profil ersetzen und deutlich erweitern. Alle von Usern gepostete Eintragungen wer was wo macht oder was im Moment gefällt, soll automatisch archiviert und für alle Ewigkeit auf den Servern Facebooks gespeichert werden. Ein digital-multimediales Tagebuch. Somit wird „Timeline“ auch die Aussage Zuckerbergs, „Alles, was schon ein bisschen länger zurückliegt, rutscht unten von der Wall herunter und verschwindet nahezu vollständig“ völlig widerlegen. Denn mit diesem Instrument wird jeder Schritt des Nutzers digital archiviert und wird für jeden aufrufbar sein. Allerdings steht es jedem Nutzer frei, sich selbst zu reglementieren, was jedoch mehrere Milliarden Mitglieder des Netzwerks nicht machen.

 

Mit integriert in die „Timeline“ werden externe Dienste wie beispielsweise die Spotify-Musik-App. Hört ein Facebook-Freund momentan einen Song, kann ein anderer Freund mit einsteigen. So lassen sich Filme zusammen anschauen. News-Apps sollen ebenfalls interaktiv genutzt werden. Sollte Facebook mit den Neuerungen Erfolg haben, kann Zuckerberg bald selbst wie Steve Jobs mit Apple diverse Branchen diktieren. Sofern Anonymous das Netzwerk wie angekündigt nicht zerstört im November, wovon auszugehen ist, wird Facebook bald der mediale Mittelpunkt der Welt sein.

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„Gefällt mir“-Button soll weg

On 22.08.2011, in News, by TRENDINGS

Man liebt oder hasst es. Manche können nicht mehr ohne, andere wollen am liebsten das es für immer verschwindet. Die Rede ist vom sozialen Netzwerk Facebook. Nachdem die Gesichtserkennung der Plattform scharf in die Kritik geraten ist, wettert man in Deutschland nun gegen den „Gefällt mir“-Button.

 

Nach Ansicht des Rechtsanwalts Christian Solmecke (Köln) müssen Webseiten, die den Button nutzen, diesen technisch rechtswirksam einbinden. Thilo Weichert, Landesdatenschützer Schleswig-Holsteins, bläst ins gleiche Horn. Er ruft alle Regierungsstellen und Webseitenbetreiber auf, ihre Facebook-Aktivitäten einzustellen. Fanpages bei Facebook sollen gelöscht und Social-Plugins wie der Gefällt-mir-Button von den Webseiten entfernt werden. Weichert droht droht Betreibern von Webseiten, die nicht bis Ende September die rechtswidrige Weitergabe von Nutzerdaten über Facebook einstellen, mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro. Er räumte jedoch ein: „Wir sind nicht ansatzweise in der Lage, das bei allen Webseitenbetreibern durchzusetzen. Darum setzen wir Prioritäten auf große Betreiber wie die Beate Uhse AG oder die Staatskanzlei.“

 

Weichert sieht nicht nur für Schleswig-Holstein Handlungsbedarf. Er würde es gern landesweit ausdehnen, stößt mit seiner Forderung jedoch auf Kritik. Das sei überzogen, sagte die FDP-Abgeordnete Ingrid Brand-Hückstädt. Peter Eichstädt von der SPD lobte zwar Weicherts Engagement für den Datenschutz, will aber von Bußgeld auch nichts wissen. „Statt mit hohen Geldstrafen zu drohen, würden wir zunächst auf Aufklärung und weitere Förderung der Medienkompetenz setzen.“

 

Solmecke will damit verhindern das durch das Klicken eine Datenweitergabe von Verkehrs- und Inhaltsdaten in die USA stattfindet.

Google+ eröffnet Spielewelt

On 12.08.2011, in News, by TRENDINGS

Google + setzt im Kampf gegen Facebook auf „Angry Birds“. Der Internetkonzern wird in seinem sozialen Netzwerk Google + die Online-Spieler bedienen und vorerst 16 Spiele anbieten. Darunter sind die beliebten „Angry Birds“, „Bubble Island“ und „Zynga Poker“.

 

Google+ Invites

Um vom großen Kuchen der sozialen Netzwerk-Welt etwas ab zu bekommen, muss sich Google tatsächlich etwas einfallen lassen, zu weit ist Facebook mit 750.000 Millionen Mitgliedern bereits enteilt. Die geplanten Spielehits sind neben einigen Features die Facebook nicht hat, ein Anfang, Doch das Pendant reagierte sofort, verbessert seine Spielefunktion und erlaubt es Entwicklern, ihre Programme auf Facebook anzubieten.

 

„Wer sich nicht für Spiele interessiert, kann sie leicht ignorieren“, betonte Google-Manager Vic Gundotra. Allen anderen stehen sie bald zur Verfügung und können auf Google + über eine eigene Rubrik angesteuert werden. Die Spielefirma Zynga steckt derweil in einer Zwickmühle. Deren Spiele „Cityville“, „Mafia Wars“ und „Farmville“ dürfen ausschließlich bei Facebook angeboten werden. Es erzielt damit den kompletten Umsastz des Unternehmens. Allerdings ist Google einer der Anteilseigner und das Smartphone-Betriebssystem Android eine zunehmend wichtige Plattform.

Momentan hat Google + 25 Millionen Nutzer. Recht viel, für das dieses Netzwerk erst im Juni startete. Bezüglich der Spiele hat Facebook noch eine Änderung vorgenommen. So können Nutzer nun in einem größeren Fenster spielen. Außerdem gibt es mehr Nachrichten von befreundeten Nutzern, die auf Facebook spielen.

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Update der iOS-App – Facebook under attack?

On 09.08.2011, in News, by TRENDINGS

Google+ Invites

In der letzten Nacht hat Google ein Update für die iOS-App zum hauseigenen sozialen Netzwerk, Google+, veröffentlicht. Von nun an wird mit dieser App auch das iPad und iPod touch unterstützt. Bislang konnte nur das iPhone damit bedient werden. Zudem gab es einige Verbesserungen, verlautete das Unternehmen. Die neue Version 1.0.2.1966 bringt die Neuerung mit sich, dass es nun Einstellungen für die Gruppenkonversation gibt. Die nennt sich bei Google+ bekanntlich Huddle. Die Entwickler haben zudem an der Performance und an der Stabilität ihrer mobilen Anwendung gearbeitet, allerdings dürften iPad-Besitzer nach der Installation der Google+-App enttäuscht sein. Es gibt nämlich keine Anpassung an das größere Displays des Tablets, prinzipiell ein Versäumnis und ärgerlich für die Anwender. Jedoch wurde die Auflösung der iPhone-Version verdoppelt.

Doch mit dem Versäumnis für das Tablet steht Google+ nicht alleine. Konkurrent Facebook läßt seine Nutzer ebenfalls auf eine für Tablets optimierte Version seiner App warten. Allerdings hat Facebook derzeit ganz andere Sorgen, denn es wurde bekannt, dass das Netzwerk möglichst vernichtet werden soll. Verantwortlich zeigt sich die Hackergruppe Anonymous, die am 5.November das Netzwerk angreifen und zerstören will. Der Grund: Die unwissenden Nutzer, die zu viel an Privatem ins digitale Netz tragen, vor sich selbst zu schützen. Gleichzeitig plant die Gruppe ein eigenes Netzwerk – Anonplus. Dort soll eine sichere Kommunikation gewährleistet sein.

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