Neue App für das Amazon-Kindle

On 14.01.2012, in News, by TRENDINGS

Die Nutzer des Kindle von Amazon können sich auf eine erhebliche Erleichterung freuen. Der Internethändler hat eine App veröffentlicht, die es Anwendern ermöglicht, Dokumente einfach und schnell von ihrem PC aus auf ihren Kindle zu schicken. Bisher mussten die Anwender des Kindle, die gekauften Dokumente an eine bestimmte E-Mail-Adresse von Kindle senden. Das fällt mit der neuen App „Send to Kindle“ zukünftig weg.

Die „Send to Kindle“ (An den Kindle senden)-Option ist einfach per rechter Maustaste zu aktivieren. Word-Dokumente, PDF- und sonstige Textdateien oder Bilder lassen sich mit der neuen App bequem ausgewählt werden. Darüber hinaus erhalten die User innerhalb des jeweiligen Dokuments auch die Möglichkeit, über das Druckermenü „Send to Kindle“ auszuwählen. Somit kann man gleich mehrere Dateien an den Amazon-E-Reader schicken. Dies bedeutet eine große Zeitersparnis für die Anwender.

Die „Send to Kindle“-App für PCs steht unter der Adresse Link to Amazon zum Download bereit. Allerdings kann die App derzeit nur unter Windows genutzt werden. Nutzer des Mac von Apple müssen weiter den Umweg gehen. Deren Nutzer müssen über ihr E-Mail-Programm gehen oder können Dokumente über den Kindle Cloud-Service speichern. Erst dann können sie auf die verschiedenen Endgeräte heruntergeladen werden. Jedoch wird zur Zeit nur die Kindle-Cloud-Reader-App für iPad, iPhone und iPod touch unterstützt.

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E-Book Flatrate?

On 12.09.2011, in News, by TRENDINGS

Der weltweit größter Onlinehändler Amazon plant einen baldigen, unbegrenzten E-Book-Verleih. So könnte bald Premiumkunden dieser Dienst angeboten werden. Zwar sehen Verleger eine Buch-Flatrate als sehr kritisch an, doch Amazon soll mit diesem Vorhaben schon recht weit sein. Es wird derzeit kräftig verhandelt. Den Premiumkunden, auch Nutzer von Amazo Prime, bietet sich dann eine Bibliothek mit älteren Buchtiteln.

 

Der Prime-Dienst kostet in den USA zur Zeit 79 Dollar und ist bereits seit 2005 verfügbar. In Deutschland startete der immer beliebter werdende Dienst im Jahr 2007. Man halt als Nutzer Zugriff auf die Streaming Datenbank von TV-Serien und Videofilmen. Erst im Februar wurde die Datenbank um 5000 Videotitel erweitert.

 

Die Verleger will damit locken, dass sie einen substanziellen Anteil aus den Einnahmen des Dienstes erhalten sollen. Zu den Verhandlungskriterien gehört auch, dass man die monatlich verfügbaren Titel auch begrenzen könne. Bislang weiß niemand, ob Verleger gewonnen werden konnten für dieses Vorhaben. Kritiker sagen wohl zurecht, dass durch dieses Programm der Wert eines Buchgeschäfts rapide heruntergesetzt würde.

 

Eine Verleihfunktion für E-Books wurde schon im April für den Kindle angekündigt. Über die Funktion Kindle Library Lending sollten Kindle-Besitzer Bücher aus 11.000 öffentlichen Bibliotheken in den USA ausleihen und auf ihrem Gerät lesen können. Overdrive vetreibt E-Books und viele andere digitale Inhalte. Mit dieser Firma arbeitet Amazon zusammen, damit man die E-Books auf dem Kindle in ein proprietäres Format setzen kann.

 

 

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Amazon reagiert auf Apple

On 28.07.2011, in Apple, News, by TRENDINGS

Amazon hat eine Änderung in der Kindle-App vorgenommen. Der größter Onlinehändler der Welt hat im Streit um das strikte Reglement beim App-Store von Apple eingelenkt. Doch das Einlenken war eher halbherzig, denn Amazon entfernte in seinen Apps die Kaufoption für den App-Store. So ist es nun Besitzern von iPhone oder iPad verwehrt neue Bücher über die Kindle-App von Amazon zu kaufen. Zuvor bot Amazon ein Programm an, dass es ermöglichte Bücher auf Smartphones oder Tablets lesen zu können.

 

Damit reagierte Amazon darauf, dass Apple alle Angebote für das iPad oder das iPhone über den Onlineladen iTunes angeboten werden müssen. Dabei kassiert der führende Handyhersteller allerdings pro Verkauf 30 Prozent. Zuviel wie Amazon mein, daher der Kompromiss. Denn alle Softwareanbieter hatten nur bis Ende Juli Zeit, dass alle Anwendungen den neuen Geschäftsbedingungen entsprechen mussten. Indem Amazon zwar die Kaufoption über den sogenannten Kindle-Store entfernte, aber keine für Apples App-Store hinzufügte, protestiert das Unternehmen auf seine Weise gegen Apple.

 

Aufgrund der unglücklichen Situation im Vergleich zu Apple, forciert Amazon sein Vorhaben einen eigenen Tablet-PC herauszubringen. Derzeit fehlt Amazon ein Multifunktionsgerät wie das iPad vom Konkurrenten, denn Amazon vertreibt bisher nur das elektronische Lesegerät Kindle. Nun will man AppleNutzer allein über die eigene Webseite erreichen. Aus einem versteckten Foreneintrag geht hervor, dass Amazon E-Books wie zuvor über die Handelsplattform erhalten, dabei aber nicht mehr aus der App hinaus zum Kindle Store hingeleitet werden.

 

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Amazon rüstet auf

On 14.07.2011, in News, by TRENDINGS

Nun auch Amazon. Der ohnehin hart umkämpfte Tablet-Markt bekommt Zuwachs. Das Onlineversandhaus Amazon wird ein eigenes Tablet herausbringen. Bereits im September soll das Gerät im Handel erhältlich sein.

Erste Details sickerten bereits durch. So wird der Bildschirm eine Größe von 23 cm besitzen und mit dem Betriebssystem Android laufen, das von Google entwickelt wurde. Im Gegensatz zum Marktführer iPad2 von Apple, soll allerdings keine Kamera vorhanden sein. Vor alle, die Kamera, die der Videotelefonie dient, ist das Highlight des iPad2.

Apple muss sich derzeit einiger Konkurrenz erwehren. Auf dem Tablet-Sektor sind vor allem Samsung mit dem Galaxy-Tablet, Hewlett-Packard mit dem Touch-Pad und Motorola mit seinem Xoom die größten Konkurrenten. Das nun auch Amazon auf den Markt drängen will überrascht nicht. Es wurde lange spekuliert wann Amazon die Pläne umsetzen wird, zumal man bereits Erfahrung hat. Das Lesegerät „Kindle“ ist das weltweit führende Gerät zum digitalen Bücherlesen. Allein in diesem Jahr will Amazon noch zwei neue Kindle-Geräte auf den Markt bringen.

Amazon ist der größte Online-Händler auf der Welt und kann somit auf eine millionfache Kundschaft zurückgreifen. Auch im Bereich Online-Musik hat Amazon gegen Apple den Kampf aufgenommen. Und das bisher sehr erfolgreich. Das Download-Musikgeschäft bei Amazon genießt hohes Ansehen und wird sich auf dem Markt stark positionieren können.

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