GPRS-Verschlüsselungen geknackt

On 11.08.2011, in News, by TRENDINGS

Zwei Sicherheitsexperten ist es gelungen Verschlüsselungen per GPRS von Handys und Smartphones zu hacken. Karsten Nohl und Luca Melette, Sicherheitsexperten der Firma Security Research Lab, gelang es via GPRS versendete Daten von einem Handy oder Smartphone abzufangen und diese auszulesen. So konnten die Beiden von einem Handy gesendete Daten abfangen.

 

Laut US-Medien nutzten die Experten ein Motorola Handy aus dem Jahr 2004. Daten des Gerätes konnten in einem 5 Kilometer-Umkreis angehört werden. Modernere Geräte nutzen mittlerweile UMTS als Standard. Ist dieser Standard nicht zu empfangen, wird automatisch auf GPRS umgestellt. Dann können sämtliche Daten wie E-Mails, Surfverhalten und alles weitere, was das mobile Gerät funkt, abgefangen werden. GPRS wird auch bei Mautsystemen und industriellen Anlagen genutzt.

 

Karsten Nohl erklärte, dass man bei dem Feldversuch in Deutschland, GPRS-Verschlüsselungen aller vier Netzbetreiber entschlüsseln konnte. Er nannte die Verschlüsselung als sehr schwach, verwies aber auf zwei Netzbetreiber in Italien. Dort wurde sogar ohne jede Verschlüsselung gearbeitet. Er führt aus, dass Anbieter Verschlüsslungen abschalten, um die Datennutzungen zu kontrollieren – Beispielsweise die Verwendung von Skype, was häufig nicht gerne gesehen wird.

Bekannt machten die Experten die Entschlüsselung Chaos Communication Camp, in der Nähe von Berlin. Das ausgelesen Gerät war ein Motorola C-123. Weitere Details wurden nicht bekannt gegeben.

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Verkaufsstart des iPad 2 in den USA

On 11.03.2011, in News, by TRENDINGS

Seit wenigen Stunden wird das iPad 2 von Apple in den USA verkauft. Der Clou dabei, Apple bietet es zum gleichen Preis an, wie die erste Version bei dessen Einführung. Somit sind alle weiteren Mitbewerber ausgestochen. So zum Beispiel das kürzlich erschienene Xoom von Motorola. Es ist bei gleicher Ausstattung wie das iPad 2 gleich wesentlich teurer, während der gleiche Verkaufspreis (Einstieg ist 499 Dollar) nur gehalten werden kann, wenn abgespeckte Versionen des Tablet PCs angeboten werden – das iPad 2 beherrscht den Markt.

Der normale Effekt in der Elektronikbranche ist, dass die ersten Geräte einer neuen Generation teurer als der Vorgänger sind. Erst mit wachsender Konkurrenz sinkt der Preis.

Ganz anders beim iPad 2, bei diesem Produkt verzichtet Apple auf gewohnt hohen Gewinn. Während bei iPods und iPhones ger Gewinn bei 50 bis 60 Prozent liegt, verdient der US-Konzern beim iPad 2 nur 25 Prozent. Im Schnitt verdient Apple knapp 40 Prozent mit all seinen Produkten.

Die iPad-Rivalen nutzen das Android-Betriebssystem von Google. Da dies bekanntlich mehr Speicher braucht als Apples Betriebssystem, macht es das Produkt gleich teurer. Da Apple sein Betriebssystem gezielt auf seine Produkte abstimmen kann, liegt es gegenüber Android ebenfalls klar im Vorteil. Googles muss auf eine breitere Palette an Geräten Rücksicht nehmen.

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Der Kampf gegen Apple hat begonnen

On 10.01.2011, in News, by TRENDINGS

Die Consumer Electronics Show, kurz CES, ist vorher und große wie kleine Firmen haben sich positioniert, um gegen den Apple-Hype entgegenzuwirken. Denn Apples iPad hatte den totgeglaubten Tablet-Computer-Markt wiederbelebt – und wie. Nun wollen alle Anderen ein großes Stück vom Ertragskuchen erhaschen.

In den Messehallen von Las Vegas erntetet vor allem Motorola großes Lob. Ihr Tablet-PC Xoom, wurde als bestes Gerät der Technikshow ausgezeichnet. Diesem Gerät werden gute Chancen gegen Apples-iPad eingeräumt. Das Xoom ist bereits in diesem Frühjahr verfügbar und läuft mit dem Google-Betriebssystem Android 3.0 Honeycomb.

Doch auch Dell und Asus, sowie eine Reihe kleinerer Firmen haben in Nevada Android-Modelle vorgestellt. Diese sind die direkte iPad-Konkurrenz Sie warten mit Funktionen auf, womit ein Apple iPad nicht dienen kann. Asus EeePad kann mit einem Handgriff in ein voll funktionsfähiges Notebook verwandelt werden.

Der Technologie-Analyst Rüdiger Spies verbreitet indes frohe Kunde, „Der Markt explodiert, aber gleichzeitig gibt es immer mehr Anbieter. Dadurch sinken die Preise“. Die Preise der Tablet-PC’s bewegen sich in Richtung der 300,- € Schwelle. Um trotz sinkender Preise weiter verdienen zu können, setzen die Firmen auf Service. Bestes Beispiel ist das der iTunes-Store von Apple, der das Unternehmen in schwarze Zahlen treibt.

Etwas zurück liegt Microsoft bei den Tablet-PCs. Zwar gab es in Las Vegas vereinzelte Geräte mit Windows 7 zu sehen, doch fielen diese bei den Kritikern oft durch. Trotzdem wird Microsoft den Markt nicht kampflos herschenken. Um allerdings verdienen zu können, müssen sich die Amerikaner beeilen.

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